Der Masterplan für deine Finanzen

Was ist finanzielle Freiheit?

Unter finanzieller Freiheit verstehe ich grundsätzlich einen Zustand, in welchem du dein Leben nach deinen Vorstellungen führst, deine Zeit nicht gegen Geld tauschst und du dir keine Gedanken um die Finanzierung deines Lebens machen musst.  
Um nach und nach immer weniger Zeit gegen Geld zu tauschen, musst du Vermögenswerte aufbauen, die dir durch regelmäßige Zahlungen ermöglichen den entsprechenden Lebensstil zu führen. Das können Aktien, Immobilien, P2P-Kredite oder auch ein Unternehmen sein. Wie genau du das genau anstellst und wie viel Geld deine passiven Einkommensströme produzieren müssen, ist aufgrund von unterschiedlichen Lebensvorstellungen höchst individuell.

Die 3 Phasen der finanzielle Freiheit

Es ist wie beim bei Hausbau. Auch deine Finanzen benötigen eine stabile Basis, auf der sie errichtet werden können. Desto höher das Haus werden soll, umso stabiler muss das Fundament sein, auf dem es steht. Das Fundament bildet du aus zwei Teilen. Einmal musst du ein gewisses Level an finanziellem Schutz erreichen und zum Anderen existenzbedrohende Risiken absichern

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Um die Analogie vom Hausbau weiterzuführen, baust du im nächsten Schritt die ersten Wände und ein Dach. Das mag noch alles etwas rustikal ausfallen, hat aber trotzdem einen entscheidenden Vorteil. DU bist nun unabhängig! Unabhängig von den Umständen da draußen. Auch wenn es noch so viel regnet, schneit oder hagelt. Deine Wände und dein Dach schützen dich.

Die Wände die dich finanziell unabhängig von äußeren Umständen machen sollen, entspricht dem Aufbau von passiven Einkommensströmen. Der einfachste Weg, um die erste zusätzliche Quelle zu schaffen, ist das Investieren in regelmäßig ausschüttende Geldanlagen. Das geht auch in unserer aktuelle Niedrigzinsphase. Man muss sich ledigilich etwas umschauen

Die meisten werden im Laufe ihres bereits festgestellt haben, dass die wenigsten Wünsche ohne Geld zu erfüllen sind. Deswegen gehst du in der dritten Phase noch einen Schritt weiter, um dein Vermögen schneller wachsen zu lassen. Hier legst du dein Geld mit möglichst hoher Renditeaussicht und entsprechendem Risiko an. Dieses höhere Risiko kannst du getrost eingehen, da dein jetziger Lebensstandard ja schon durch die ersten beiden Phasen vollständig abgesichert ist.

Bei solchen hohen Renditeaussichten im Bereich von 10 -12% verdoppelt sich dein Geld alle 6 Jahre, wodurch deutlich schneller zur finanziellen Erfüllung deiner Wünsche . Zu verdanken ist dies natürlich auch mal wieder dem Zinseszinseffekt.

Geh' heute den ersten Schritt

Der einfachste Einstieg in den langfristigen Verögensaufbau gelingt dir mit Aktien. Vielleicht verwundert dich das etwas, weil  man meistens hört, dass ma sich sehr genau mit den Unternehmen und den aktuellen Wirtschaftsdaten beschäftigen muss, um in Aktien zu investieren. Aber das ist absolut nicht der Fall und ich zeige dir im Folgenden auch anhand von drei Fakten auch warum:

1. Der Aktienmarkt steigt seit über 100 Jahren

Jeder hat bereits schon mal mitbekommen, dass die Börse teilweise stark nach oben und unten schwankt. Besonders während der großen Börsencrashs im Zuge der Finanzkrise 2008/09 und während des Crona-Crashs 2020, konnte man in den Medien gar nichts anderes mehr hören, als dass die Kurse jeden Tag weiter in den Keller gerauscht sind. Natürlich möchte niemand von uns sein hart erarbeitetes und angespartes Geld innerhalb weniger Tage und Wochen verlieren. Aber egal viel Angst solche Meldungen einem auch machen, ist es Fakt, dass sich der globale Aktienmarkt als Ganzes sich von jeder noch so schweren Krise wieder erholt hat.

Ein Beispiel

EIn Aktienindex fasst bestimmte Aktien zusammen, die definierten Kriterien entsprechen. Diese Indizes dienen oft dazu generelle Stimmung am Markt zu bewerten, da sie die Wertentwicklung mehrerer Aktien darstellen.

Leider gibt es für globale Aktienindizes keine Daten, die 100 Jahre und mehr zurückreichen. Allerdings gibt es den S&P 500. Er ist einer der ältesten Aktienindizes der Welt und fasst die 500 größten Unternehmen der USA zusammen. Wie man am Chart rechts sehen kann steigt er trotz zwischenzeitiger Schwankungen seit über 100 Jahren. Auf dem nächste Bild ist zu erkennen, dass das gleiche für den DAX 30 gilt. Er beinhaltet die 30 größten Unternehmen Deutschlands und steigt seit knapp 50 Jahren.

2. Diversifikation als der wichtigster Faktor

Auch wenn ich hier die wichtigsten Aktienindizes von Deutschland und der USA als Beispiele verwendet habe, sollte im eigenen Portfolio auf jeden Fall eine breitere Streuung über verschiedene Länder anvisiert werden. Denn die Entwicklung einzelner Länder ist natürlich schwierig prognostizierbar und von ganz vielen verschiedenen Faktoren abhängig. Aber, dass die Wirtschaft weltweit  auf lange Sicht wächst, ist fast schon ein Gesetz. Durch die breite Streuung (Diversifikation) über verschiedene Länder und Branchen hinweg, kannst du das Klumpenrisiko einzelner Aktien erheblich reduzieren ohne vergleichbar hohe Einbußen an potentieller Rendite hinnehmen zu müssen.

Sein Portfolio sinnvoll und effektiv zu diversifizieren ist nirgendswo einfacher als bei Aktien. Denn durch die Einführung von sogenannten Exchange Traded Funds (ETFs) ist es möglich geworden schon mit sehr geringen Beträge (25€ pro Monat) in über 1000 Unternehmen zu investieren. Denn solche ETFs bilden immer einen ganzen Korb von Aktien(Index) ab. Der wichtigste globale Akteinindex ist der MSCI WORLD. Er bildet die Wertentwicklung der 1600 größten Unternehmen aller 23 Industrienationen ab. Die größten Positionen stellen dabei Microsoft, Apple, Amazon und Google dar.

3. Konzentriere dich auf das, was du kontrollieren kannst!

Wir können nicht kontrollieren, wie sich die Wirtschaft die nächsten Jahre entwickelt, mit welchen Maßnahmen unsere Regierung in die Wirtschaft eingreift oder ob Adidas-Aktien morgen steigen oder fallen. Aber eine Sache können wir beeinflussen und auf diese sollten wir uns konzentrieren: Gebühren. Beim Investieren in Aktien, Aktienfonds aber auch ETFs können verschiedene Gebühren anfallen. Dabei ist ein Unterschied bei den Gebühren von entscheidender Bedeutung für jeden Anleger. Aktive Aktienfonds sind deutlich teurer als ETFs. Denn der Fondsmanager, der den Fond aktiv managt, möchte natürlich für seine Zeit und Arbeitsleistung auch bezahlt werden. Er entschiedet wann welche Aktien gekauft oder verkauft werden sollen und ob man nicht vielleicht etwas Geld in der Hinerhand hält, falls die Aktienkurse fallen. Dies tut ein ETF nicht und benötigt deshalb auch keinen Manager. Er kauft ganz einfach stumpf alle Aktien, die der entsprechende Index besitzt und hält die Aktien solange bis sie nicht mehr Teil des Indizes sind. Jetzt könnte man sagen „Ja gut… der Fondsmanager ist sein Geld bestimmt wert und erzielt dafür eine bessere Perfromance als der ETF“. Dem ist aber leider nicht so. Verschiedene Untersuchungen haben ergeben, dass gerade einmal 4% der Fondsmanager nach Kosten eine bessere Performance erzielen als ein vergleichbarer ETF. Zudem ist es unmöglich vorausschauend zu sagen, welcher Fond in den nächsten Jahren zu diesen 4% gehören wird. Deshalb fährt man mit einem ETF deutlich kostengünstiger und sicherer die Marktrendite ein, als mit einem aktiven Fond.

Zur Verdeutlichung der Kostenunterschiede hier ein paar Beispiele mit aktuellen Zahlen:

 

 FondnamenLaufende KostenAusgabeaufschlag
Aktive FondsDEKA A1001,34%4,76%
Allianz Emerg. Mkts Eqty Opportunities1,31%5%
ETFsMSCI World0,2%0%
MSCI Emerging Markets0,18%0%

Jetzt benötigst du nur noch ein Depot

Ein Depot ist der Ort an dem alle Aktien und ETFs, die du gekauft hast verwahrt werden. Der Anbieter des Depots ist meistens eine Bank. Sie bietet sowhl das Depot als auch den Kauf und Verkauf von Wertpapieren über die Börse an. Wichtig ist hier ebenfalls auf die Gebühren zu achten. Einige Anbieter nehmen für die reine Aufbewahrung deiner Aktien/ETFs schon Gebühren. Da du diese Gebühren lieber sparen und in deinen Vermögensaufbau stecken kannst, würde ich dir empfehlen auf jeden Fall einen Anbieter auszuwählen, der keine Depotführungsgebühr/Depotverwaltungsgebühr erhebt. Um dir bei der Auswahl etwas zu helfen, habe ich hier meine drei persönlichen Favoriten aufgelistet. Bei TradeRepublic und der consorsbank fällt generelle keine Depotgebühr an. Bei comdirect ist das Depot die ersten drei Jahre ebenfalls kostenlos. Damit das Depot danach kostenlos bleibt musst du mindestens eine Sparplanausführung oder eine sonstige Order oder pro Quartal tätigen. Also absolut kein problem für jeden, der das Depot aktiv nutzt.

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