Aktive Fonds

Alles was du wissen musst

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Fond enthält einen Korb an Aktien
  • Ein aktiver Fond kennzeichnet sich dadurch, dass er von einem Fondsmanager oder einem Team aus Fondsmanagern gemanagt wird.
  • Sie entscheiden, aus welchen Aktien sich der Fond zusammensetzt.
  • Ihr oberstes Ziel ist natürlich stets eine möglichst hohe Rendite erzielen. 
  • Sie versuchen zukünftige Entwicklungen und die aktuelle Situation der Märkte richtig einzuschätzen und davon zu profitieren.
  • Das schaffen allerdings die wenigstens (weniger als 5%)
  • Da die Fondsmanager dennoch bezahlt werden müssen, sind die Gebühren für aktive Fonds deutlich höher als bei passiven Fonds bzw. ETFs.

1. Das Factsheet lesen

Die wichtigste Voraussetzung, um sich auf die Suche nach dem passenden Fond zu machen, besteht darin zu verstehen welche Strategie der Fond verfolgt. Auskunft darüber findest du am besten im sogenannten Factsheet. Diese findest du entweder direkt bauf der Website des Anbieters oder beim Broker, der den Fond anbietet. Hier findest du auch alle weiteren wesentlichen Informationen über den Fond. Die wichtigsten Kriterien, auf die du achten solltest, bringe ich dir im Folgenden Abschnitt näher.

2. Drei Kriterien zur Auswahl

Krisenverhalten

Gemeint st hier nicht wie stark der kurs in den letzten krisen abgestürzt ist, sondern eher ob und wie schnell er sich danach wieder erhohlt hat. Der Index sollte sich am besten nach mehreren Crashs, aber mindestens nach dem letzten Crash wieder auf sein vorheriges Niveau erholt haben.

Diversifizierung

Die Streuung eines ETfs reduziert das Risiko für den Anleger. Je breiter er gestreut ist desto weniger beeinflussen ihn die Entwicklungen einzelner Aktien. Der Index, der vom ETF abgebildet wird, sollte nicht nur auf eine Branche oder eine Region ausgerichtet sein, sondern aus unabhängigen Branchen bestehen und möglichst mehrere Länder und Kontinente umfassen.

Gebühren

Die Kosten sollten möglichst niedrig sein. Etwaige entstehende Kosten sind der Ausgabe- bzw. Rücknahmeaufschlag. Diese Kosten entstehen beim Kauf bzw. Verkauf. Des Weiteren gibt die TER (Total Expense Ratio) bei den Fonds Aufschluss über die jährlich insgesamt anfallenden laufenden Kosten sowie Verwaltungs- und Managementgebühren. Die richtige Seite zum Suchen

3. Welcher Anbieter hat welchen Fond

Um nun schließlich wirklich in deinen Fond investieren zu können, benötigst du ein Depot bei einem Broker. Ein Depot stellt dabei ein virtuelle Verwahrungsstelle für Aktien und Fonds dar. Der Broker ist der Händler, der es dir ermöglicht an der Börse zu handeln und für dich dieses Depot anbietet. Es gibt verschiedene Broker, die dir den Handel ermöglichen und eine unterschiedlich Auswahl an Fonds bieten, die du mit deinen vermögenswirksamen Leistungen besparen kannst

Entdecke hier die verschiedenen Anbieter!